Das Praktikum für die Ausbildung – Was habe ich noch gelernt

Ich habe in meinem vorherigen Beitrag angefangen zu beschreiben, welche Fähigkeiten ich mir aneignen konnte. Das waren nicht alle, deswegen möchte ich dort weitermachen, wo ich aufgehört habe und meine Aufzählung fortsetzen.

 

Unternehmerisches Denken

Ich hatte ja erwähnt, dass mein Chef ein Ein-Mann-Unternehmen leitet und daher alle Arbeiten selbst verrichtet. So kann er seine Kosten und daher die Preise, die er den Kunden verrechnet, gut im Auge behalten. Bei den Kalkulationen für Preise von Angeboten und Dienstleistungen ist das natürlich ein großer Vorteil gegenüber Unternehmen mit mehr Mitarbeitern. Aber das Prinzip ist das gleiche. 

Unternehmen müssen günstig herstellen oder einkaufen - und mit Gewinn verkaufen.

Aber so einfach bleibt es nun auch nicht. Stell Dir vor, du kaufst ein Produkt im Supermarkt und ärgerst Dich über den hohen Preis. Vergiss aber bitte nicht, dass Du mit dem Kauf auch einen winzigen Teil der Fixkosten des Unternehmens mitfinanzierst. Fixkosten wie beispielsweise Strom, Miete, Mitarbeiter, Lagerkosten und vieles mehr.

Ich habe im Praktikum meiner Ausbildung gelernt, diese Dinge zu verstehen. In Kombination mit dem theoretischen Stoff im BBRZ, sind das genau die Basiskenntnisse, um meine Ausbildung positiv zu absolvieren.

offer-gb8ccc2179_640

Marketing

Das beste Angebot hilft Dir nichts, wenn es niemand kennt. In Zeiten des Internets wird zuerst das Handy gezückt und recherchiert, bevor es zur eigentlichen Kaufhandlung kommt. Wenn ein Angebot online nicht zu finden ist, wird es wahrscheinlich nicht gekauft. Die Zeiten der Mundpropaganda sind ziemlich “Oldschool” geworden.

Im Praktikum für die Ausbildung habe ich gelernt, von allen Werbeanzeigen, die mir über den Weg laufen, zu lernen. Denn sie sind überall und kostenlos. Ob im Radio, TV, Plakat oder auf dem Handy, man bekommt überall Werbung zu Gesicht. Mal bessere Qualität, mal weniger gute. 

Speziell die Werbeanzeigen der großen Unternehmen haben etwas an sich, was die Menschen im Gedächtnis behalten. Wir verbinden das Unternehmen mit ihrer Werbung. Ob Slogan, Logo, Melodie oder Gesichter, irgendetwas macht diese Werbung einzigartig. Die Kunst für mich ist es, von ihnen zu lernen. Das wollte mir mein Chef im Praktikum in Bezug auf Werbung beibringen.

Im Praktikum für die Ausbildung habe ich auch Marketing gelernt

Grafikdesign

Im Praktikum für die Ausbildung arbeite ich natürlich viel mit dem Computer, unter anderem musste ich auch Bilder bearbeiten, Grafiken erstellen oder Ähnliches. Mein Chef verfolgt die Philosophie der Nutzung von kostenlosen Tools. 

Er ist der Meinung, dass die meisten kostenpflichtigen Tools entweder selbst eine Free-Version mit weniger Funktionen haben, oder es existiert schon kostenlose Konkurrenz. Und diese Tools sind für unsere Zwecke auch schon ausreichend. 

Mein Chef versucht mir etwas zu erklären, manchmal öfter als einmal. Manchmal brauche ich halt länger, um es zu verstehen. Aber wenn es dann “KLICK” macht und ich es kapiere, ist es ein weiterer Etappensieg auf meiner Reise zum E-Commerce Kaufmann. Und das hält meine Motivation noch immer sehr sehr hoch.

Wenn Dir der Beitrag gefallen hat oder Du etwas zum Thema Umschulung wissen willst, hinterlass mir doch einen Kommentar ganz unten auf dieser Seite. Vielleicht kann ich dann einen Beitrag dazu verfassen?

2 Kommentare

    1. Dankesehr! Würde mich freuen, wenn Du öfter vorbeischaust.

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert