E-Commerce Kaufmann-Ausbildung (MAAB)

Der Beruf E-Commerce Kaufmann ist die berufliche Zukunft, für die ich mich entschieden habe. Ich muss dafür eine Ausbildung absolvieren. Wird es leicht, ich denke nicht. Aber ich will das unbedingt schaffen, daran arbeite ich und gebe mein Bestes.

Maßgeschneiderte Arbeitsnahe Ausbildung

Der Zeitliche Ablauf:

Meine Ausbildung zum E-Commerce Kaufmann mit Lehrabschluss dauert 18 Monate und setzt sich aus 6 Teilabschnitten zu je 3 Monaten zusammen. Diese werden Module genannt und werden jedes Mal mit einer Benotung beendet. Wenn man alle 6 Module positiv absolviert, darf man zur Lehrabschlussprüfung antreten. Diese wiederum findet in der WKO vor einer Prüfungskommission statt. Das ist ungefähr der zeitliche Ablauf und ist auf keinen Fall zu unterschätzen. Denn die Schüler haben gleich mehrere Herausforderungen zu meistern. Einerseits müssen sie 1,5 Jahre motiviert bleiben, um die Ausbildung erfolgreich abschließen zu können. Und andererseits müssen sie über den gesamten Zeitraum mit möglicherweise weniger Geld auskommen. Das sind meiner Meinung nach die 2 größten Schwierigkeiten, die zu meistern sind.

Der Inhaltliche Ablauf:

Im BBRZ werden einige kaufmännische Berufe gelehrt und sie sind meist in 3 große Teilbereiche gegliedert. Je nach Lehrberuf kommt dann ein anderer Schwerpunkt als Branche dazu. Bei mir ist es eben E-Commerce. Das kann aber beispielsweise auch Finanz- und Rechnungswesenassistent, Speditionskaufmann, Medizinische Verwaltung oder auch ein anderes sein. Diese Bereiche bilden also das Fundament der Ausbildung. Der erste große Teilbereich betrifft das “Kaufmännische” der Berufe. Der zweite Teil beinhaltet das “Branchenwissen” der einzelnen Ausbildungen. Und der dritte Bereich ist eine Praktikumsfirma, wo man über den gesamten Zeitraum der Ausbildung arbeiten soll. So wird  man also optimal auf die Lehrabschlussprüfung und den Wiedereinstieg ins Arbeitsleben vorbereitet.

Der Kaufmännische Teil

In diesem Teilbereich der Ausbildung haben wir bis jetzt sehr sehr viel über unser Wirtschaftssystem gelernt. Was ist das Wirtschaftssystem und wie funktioniert es? Und zwar nicht nur aus der Sicht der Konsumenten, sondern auch aus der Sicht der Unternehmen. Wie Unternehmen arbeiten müssen, um langfristig erfolgreich zu sein. Welche Voraussetzungen müssen sie erfüllen und welche Herausforderungen müssen sie meistern? Welche Arten von Unternehmen gibt es eigentlich? Wie müssen Unternehmen kalkulieren, um keine Verluste zu machen? Aber auch WSV fällt in diesen Bereich. Wir haben nicht nur gelernt zu kalkulieren, sondern auch wie man Geschäftsbriefe richtig schreibt. Allesamt sehr interessante Themen, von denen ich vor meiner Ausbildung absolut keine Ahnung hatte. Ich werde sicher bald einen eigenen Beitrag über den “kaufmännischen Bereich” schreiben. Denn er ist sehr groß und sehr interessant, wie ich finde.

Branchenwissen E-Commerce

Einmal in der Woche habe ich Unterricht zum Thema E-Commerce. Da habe ich spezifisches Wissen für den Bereich E-Commerce (Online-Handel) erhalten. Der Umsatz, der durch Online-Käufe generiert wird, ist in den letzten Jahren stetig gestiegen. Deswegen bietet die Branche über die nächsten Jahre bestimmt gute und sichere Jobs. Im Rahmen des Branchenunterrichts in der E-Commerce Kaufmann Ausbildung sind Themen wie das E-Commerce Gesetz, E-Mail Marketing oder Shopsysteme durchgenommen worden. Ganz besonders interessant finde ich Online-Marketing, also das Vermarkten von Produkten oder Dienstleistungen über das Internet. Wenn man in diesem Bereich nämlich erfahren ist, kann man sehr erfolgreich sein. Und wie ich schon in einem anderen Beitrag erwähnt habe, möchte ich mich ja in eine Richtung spezialisieren. Und dadurch einen guten Job erhalten, wo ich lange glücklich sein kann.

Das Praktikum

Meiner Meinung nach spielt das Praktikum eine zentrale Rolle für den Verlauf der Lehre. Wie der Name der Ausbildung schon sagt: Maßgeschneiderte Arbeitsplatznahe Ausbildung, wird darauf Wert gelegt, so viel praxisnahe Routine wie möglich zu erhalten. Die Schüler können sich dadurch langsam wieder in einen Arbeitsalltag hineintasten und Sicherheit gewinnen. Außerdem können sie auch das im Unterricht erlernte, in der Praktikumsfirma ein- und umsetzen. Das bringt aber noch einen weiteren Vorteil. Der Betrieb lernt den Praktikanten und seine Fähigkeiten besser kennen und kann ihn bestenfalls weiter unterstützen. Denn es besteht ja die Möglichkeit, den Praktikanten nach der Ausbildung in ein fixes Arbeitsverhältnis zu übernehmen. Sie haben daher genügend Zeit, ihn in die wichtigsten Arbeitsabläufe einzubringen. Ich habe einen tollen Praktikumsplatz bei einem tollen Arbeitgeber gefunden und bin froh, dass ich dort sein darf.

Zwischenbilanz MAAB

Ich möchte in diesem Absatz kurz auf meinen momentanen Stand in der E-Commerce Kaufmann Ausbildung eingehen. Ich habe meinen Blog schon sehr spät in der Ausbildung begonnen. Also bin ich ziemlich weit fortgeschritten und habe die ersten 3 Module hinter mich gebracht. Die enden mit der sogenannten Fachkraftprüfung, eine große Zwischenbilanz. Ich habe ehrlicherweise nicht wirklich viel Zeit zum Lernen investiert. Mit der Aussage möchte ich mich nicht toller darstellen und auch nicht angeben. Aber ich habe die Fachkraftprüfung und damit die erste Hälfte der Ausbildung mit einem “Guten Erfolg” abgeschlossen. Ich möchte lediglich erwähnen, dass jeder es schaffen kann, der es wirklich will. Mit der richtigen Einstellung ist es möglich. Ich habe auch schon einen Beitrag darüber geschrieben, wieso ich diesen Blog eigentlich schreibe. Viel Spaß beim Lesen.

Ich würde mich über einen Kommentar weiter unten von Dir freuen. Und vielleicht schreibst Du, was Dich noch über die Ausbildung interessiert.

2 Kommentare

  1. Perfekt und super geschrieben!!! Und der Blogauftritt mit den Bildern hast du sehr gut hinbekommen, fast wie ein Profi!!! 👍

    1. Hey danke Stefan, es freut mich dass es Dir gefällt. Ich versuche bei jedem Beitrag besser zu werden. Danke

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