Das habe ich mir ans Herz genommen

Um erfolgreich durch meine Ausbildung zu kommen, habe ich mir einige Verhaltensweisen angeeignet. Im Laufe der Zeit kristallisierten sich diese als extrem wichtig für meine Konzentration und ich werde sie mir auf jeden Fall beibehalten. Du kannst diese Punkte sicher auf viele andere Bereiche auch umlegen, denn sie können auch dort behilflich sein. Zum Beispiel bei einem großen Projekt, das Du angehst. Oder für Selbständige, die ein gesundes Unternehmen führen möchten. Einige dieser Punkte möchte ich Dir heute näher bringen.

Male dir einen Plan auf

Ich habe während meiner Ausbildung immer wieder erkannt, dass ich mir oft zu viel vornehme, oder den Blick für das Wichtigste verliere. Und das nimmt mir den Wind aus den Segeln und macht mich langsamer. Um so schnell wie möglich ans Ziel zu kommen, muss ich aber Prioritäten setzen. Deshalb habe ich gelernt, mir die nächsten wichtigsten Schritte aufzuschreiben oder aufzumalen. 

So muss ich mich nur auf diese Dinge konzentrieren und weiß, was unmittelbar zu erledigen ist. Erst wenn das getan ist, kann ich Neues in Angriff nehmen. Mein Chef sagt immer: "Ein Schritt nach dem anderen”. Wie recht er damit hat, habe ich immer wieder erkannt. Das ist ein Lernprozess, den ich aufnehmen und inhalieren musste.

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Baue Rituale in Deinen Alltag ein

Rituale waren besonders für mein Selbstvertrauen wichtig. Es gibt ja diese verrückte Theorie, dass man die Kraft der Gedanken nutzen kann. Auch das habe ich versucht in kleinen Schritten umzusetzen. Und zwar stelle ich mich morgens nach dem Aufwachen vor den Spiegel und sage mir: “Heute wird ein guter Tag”. Ich weiss wie kitschig das klingt, aber für mich bewirkt es eine innere Gelassenheit. Und diese Gelassenheit ermöglicht es mir, auch in schwierigen Momenten, ruhig zu bleiben.

Weitere Beispiele für Rituale sind beispielsweise: Einen täglichen Spaziergang zu machen, entspannende Musik zu hören, etwas zu lesen, Motivationsreden oder Videos zu konsumieren. Oder ich bringe mir vor Augen, was ich eigentlich schon alles gelernt und geleistet habe. Ich habe gelernt, meine Leistungen zu würdigen. Und das hält mein Selbstvertrauen und meine Motivation hoch.

Gehe respektvoll mit anderen Menschen um

Ich war nie der Mensch, der sich selbst besser als andere gesehen hat. Ich bin aber auch nicht 24 Stunden mit einem Lächeln im Gesicht umherlaufen. Daher muss ich wohl auf andere Menschen etwas unfreundlich gewirkt haben. Aber während der Ausbildung habe ich viele Menschen mit verschiedensten Hintergründen und Problemen kennengelernt. Ich habe erkannt, dass jeder seinen eigenen Charakter, Sensibilität oder Denkweise hat.

Daraus resultierte auch, dass ich nicht alle gleich behandeln durfte. Beispielsweise gab es Kollegen, bei denen ich meine Gedanken frei heraus reden konnte. Bei einigen anderen musste ich meine Worte aber bedacht wählen, um sie nicht irgendwie zu verletzen. Obwohl das nie meine Absicht gewesen wäre. Aber man weiß ja nie, wie das aufgenommen wird.

Generell kann ich Dir einen gutgemeinten Rat geben: Behandle jeden so, wie du selbst behandelt werden möchtest. Ob es Mitarbeiter, Deine Angestellten, oder ob es Fremde auf der Straße sind. Wir sind alle nur Menschen mit Gefühlen und Emotionen. Wir können uns sehr viel Kummer und Probleme ersparen, indem wir respektvoll mit anderen Menschen umgehen.

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Setz Dich nicht zu sehr unter Druck

Jede Aufgabe hat einen Startzeitpunkt und ein Enddatum. Ein gesunder Druck, den Du Dir über eine begrenzte Zeit auferlegst, ist ok. Aber Druck und damit auch jeder Stress, der zu lange andauert, macht erwiesenermaßen krank. Unser Körper und unsere Seele können bekannterweise sehr viel aushalten, aber auch sie haben ihre Grenzen. Diese Grenzen auf lange Dauer zu überschreiten, kann nur nach hinten losgehen.

Kenne Deinen Körper und ebenso wichtig ist es auch, Deine Seele zu kennen. Denn sie können am besten zusammenarbeiten, wenn beide in Takt sind. Ich weiß, ich erzähle Dir nichts Neues. Und der Alltag lässt nicht immer zu, auf Dein Wohlbefinden zu achten. Aber warum glaubst Du, musste ich diese Ausbildung antreten? Und viele Menschen machen gerade auch eine Umschulung aus gesundheitlichen Gründen. 

Also vergiss nicht auf Deinen Körper und Deine Seele zu hören und dementsprechend auch Ruhephasen einzuplanen. Auf Dauer gesehen, mit Sicherheit die beste Entscheidung für Körper und Seele.

Ich hoffe Dir hat mein Beitrag gefallen. Wenn ja, würde ich mich über einen Kommentar weiter unten freuen.

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