Die (Berufliche) Veränderung beginnt bei Dir (Part 2)

Im letzten Beitrag habe ich versucht zu erklären, warum die berufliche Veränderung für mich wichtig und notwendig war. Heute möchte ich zeigen, wie ich es schaffe, die Motivation über den gesamten Zeitraum von 18 Monaten hoch zu halten. 

Alle Teilnehmer der Kurse im BBRZ haben ja irgendwie einen längeren Leidensweg hinter sich. Entweder durch psychische oder körperliche Beschwerden standen sie für lange Zeit für den Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung. 

Diese Zeit, in der ich gesundheitliche Beschwerden hatte und die darauf folgende Ausbildung, haben mich etwas gelehrt. Ich muss auf mich und meine Gesundheit achten. Denn meine Gesundheit ist das Allerwichtigste in meinem Leben. Und das gilt genauso auch für Dich. 

Nur wenn es Dir gut geht, haben Deine Kinder mehr von Dir. Du kannst mehr schöne Zeit mit Deiner Partnerin oder Partner verbringen, wenn Du ausgeglichener bist. Deine Freunde und auch der Chef hätten lieber einen gesunden Freund oder Mitarbeiter.

Arzt untersucht Patrienten mit Stethoskop

Jedes Problem macht sich bemerkbar

Wenn wir unsere Gesundheit in Prozent messen könnten, wäre 100% der ideale Zustand. Jede Beschwerde und jedes Leiden nimmt mir also Prozentpunkte vom Idealzustand weg. Und jedes Prozent, weniger gesund zu sein, bedeutet im Gegenwert weniger Lebensqualität. Wir wissen aber alle, dass die Beschwerden mit den Jahren mehr werden. Besonders bei einem so wichtigen Vorhaben, wie die berufliche Veränderung, müssen wir mental und körperlich stark sein.

Man kann aber selbst auch auf seinen Körper hören und sehr sehr viel für das eigene Wohlbefinden tun. Ich möchte ein paar Dinge anführen, die ich mache und die mir helfen, wenn es mir mal nicht so gut geht. Natürlich gibt es viel mehr, was man tun könnte, aber das hilft mir halt besonders.

Spazieren in der Natur (Wald oder Berge…)

Ich versuche so oft wie möglich an die frische Luft in die Natur hinaus zu kommen. Ich weiß, dass mir sowohl die Luft als auch die Schönheit der besuchten Orte, mich mit  positiver Energie füllen. Wenn die Sonne scheint, ist es noch viel schöner. Ich setze oder stelle mich hin, schließe die Augen und genieße die warmen Sonnenstrahlen in meinem Gesicht.

Ich denke, jeder hat irgendwo nahe seines Wohnortes ein kleines Waldstück oder einen Berg, wo man spazieren gehen kann. Ich habe zusätzliches Glück, dass ich ganz in der Nähe der Donau wohne. Und dadurch kann ich innerhalb kürzester Zeit am Donauufer sitzen und aufs Wasser schauen.

Ich weiß nicht, ob das was für Euch ist, aber mir spendet das sehr viel Energie.

Waldweg durch grünen Wald mit Baumstämmen auf den Seiten.

Sport und körperliche Betätigung

Ich schreibe zwar “Sport”, meine aber „Körperliche Betätigung”. Mir ist bewusst, dass für viele Menschen die Zeit oder einfach die Kraft fehlt, um sportlich aktiv zu sein. In meinem Fall ist es ähnlich. Deshalb habe ich das “Fahrradfahren” für mich entdeckt. Durch meine Knieprobleme kann ich nicht mehr regelmäßig “joggen gehen”. Aber beim Fahrradfahren bleiben die Knie von Stoßbelastung verschont. 

Beim Radfahren ist man ebenfalls draußen an der frischen Luft. Und bestenfalls auch in der Sonne und tankt Vitamin D, was definitiv gesund für den Körper ist. Für mich ist aber das Tollste daran, dass man an wunderschönen Orten vorbeikommt, die man normalerweise nicht vor das Auge bekommt. 

Wenn es für Dich ohne körperliche Beschwerden möglich ist, kann ich Fahrradfahren sehr empfehlen. Probier es einfach mal aus, Du wirst wahrscheinlich positiv überrascht sein.

Was hat Dir immer schon Freude bereitet

Jeder hat mal Tage, an denen er nicht weiß, wie er seine Laune pushen kann. Lust- und Kraftlosigkeit haben die Oberhand gewonnen. Ich versuche mich da an Dinge zu erinnern, die mir immer schon Freude bereitet haben.

Das mag vielleicht komisch klingen, aber ganz einfache Sachen können Wunder bewirken. Musik ist beispielsweise so etwas. Musik ist eine der besten Erfindungen der Menschheit. Jedes Gefühl kann durch Musik vermittelt werden. Je nachdem, welche Musik man hört, kann sie traurig machen, sie kann aufmuntern, Musik kann aber auch  stark motivierend sein.

Ein Film ansehen, Freunde treffen oder ein Spiel spielen. Diese Sachen könnte Deine Laune wieder hochtreiben, wenn Du mal mit der Motivation zu kämpfen hast. Ich bin mir sicher, auch Du kannst etwas finden.

Familie

Die Familie ist mein größter Fels in der Brandung. Sie merkt sofort, wenn etwas nicht stimmt und versucht, mich wieder aufzubauen. Ich genieße jeden Moment mit meiner Familie. Durch die berufliche Veränderung werde ich hoffentlich zukünftig noch mehr Zeit mit ihr verbringen können.

In den meisten meiner Jobs musste ich sehr flexibel sein. Flexibilität war die Haupteigenschaft, die man mitbringen musste. Damit meine ich Überstunden, Wochenendarbeit, Feiertage arbeiten und natürlich auch Nachtschichten. 

Ich kann mich nur an sehr wenige Wochenenden erinnern, an denen wir gemeinsam frühstücken konnten. Deswegen gibt mir jede Minute mit meiner Familie sooo viel Kraft und Energie.

Vierköpfige Familie Hand in Hand am Strand bei Sonnenungtergang.

Wenn Dir dieser Beitrag gefallen hat, oder Dich ein anderes Thema zur beruflichen Weiterbildung interessiert, schreibe mir doch bitte in den Kommentaren weiter unten. Vielleicht kann ich einen Beitrag darüber verfassen.

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